Herz- und Schoßraum

Reinigung des Wombchakras und Heilung des Herzens

Das Wombchakra oder auch Schoßchakra genannt ist ein zusätzliches, feinstoffliches Chakra, welches sowohl Frauen als auch  Männer besitzen. Frauen auch auf physischer Ebene in form der Gebärmutter, wodurch sie eine besondere Rolle in der Schöpfung einnehmen. Dieses Chakra ist eine Quelle von  höchster spiritueller Energie und schöpferischer Kraft. Über dieses Energie-Zentrum sind wir mit Allem was ist und direkt mit der Quelle allen Seins, dem göttlichen Ursprung verbunden. Hier ist der Sitz unserer Lebenskraft.

Das Schoß-Chakra speichert energetisch alles Karma und alle gemachten Erfahrungen aus allen vergangenen  Leben.

Dieses Chakra zu reinigen, bedeutet Klärung und Befreiung von Karma. Heilung von Herzbrüchen, Missbrauch, tiefen Verletzungen und Traumata, Enttäuschungen und Verrat. Der Schmerz vergangener  Partnerschaften wird gelindert und aktuelle Beziehungen dürfen sich harmonisieren. Dies betrifft auch ein belastetes Verhältnis zur eigenen Mutter, zum Vater oder zu den Kindern, familiäre Störungen in der Ahnenreihe sowie Enttäuschungen in Beziehungen.

Menschen mit einem gebrochenen Herzen errichten unbewusst hohe Schutzmauern um ihr Herz, damit sich  Enttäuschungen nicht wiederholen, doch so wird es immer schwieriger tiefe Liebesbeziehungen zuzulassen. Dennoch bleibt eine große Sehnsucht nach dem Seelenpartner, nach  Liebe und Frieden bestehen.

Da bei Frauen das Wombchakra ebenfalls physisch in Form der Gebärmutter vorhanden ist, wird mit der Schoßraumheilung auch Einfluss auf körperliche Erkrankungen des weiblichen  Intimbereichs genommen.  Verletzungen am oder im Schoßraum einer Frau, kann ihr gesamtes Leben schmerzhaft beeinflußen. Hiermit sind ebenfalls die kollektiven Verletzungen gemeint, die über Jahrhunderte von Müttern an ihre Töchter unbewußt weiter gegeben wurden.  Eingeschloßene Emotionen, sowie karmische Abdrücke und abgespeicherte Traumata führen zu energetischen Verdichtungen. Hierzu gehören auch Mißbrauch, unbewusste Sexualität, Geburten, Schwangerschaftsabbrüche, Aborte  und Operationen. Es kommt zu Menstruationsstörungen, Periodenschmerzen, prämenstruellem Syndrom, Zysten, Myomen, Zellveränderungen, Polypen, Fibromen, Blasenentzündungen und Veranlagungen zu Krebs etc. Bakterien, Viren und Pilze  finden aufgrund des energetisch niedrigen Niveaus einen nahrhaften Boden. Nicht selten entwickeln sich  depressive Verstimmungen und tief sitzende Einsamkeit. 

Durch diese besondere  Behandlungsmethode werden die Energien geklärt und sie können  wieder freier fließen.          Das Schoßchakra wird auf allen Ebenen tiefgreifend gereinigt und sanfte Heilung darf geschehen.

Auch, wenn die Gebärmutter, sowie Eileiter und Eierstöcke operativ entfernt worden sind, sind sie energetisch weiterhin vorhanden und aktiv und werden gleichermaßen mit der Behandlung gereinigt und harmonisiert. 

 

 

Ein weiterer erwähnenswerter Aspekt, der die Reinigung des  Womb Chakras umso wichtiger macht,  ist die Durchtrennung sexuell entstandener Energieschnüre und Verknüpfungen. 

Bei der körperlichen Vereinigung und der Vermischung von Körperflüssigkeiten, verbinden sich automatisch die Seelen-Energien der beiden Sexualpartner auf tiefgreifende Weise. Dadurch sind und bleiben  sie karmisch miteinander verbunden. Einige Menschen können spüren, wie frühere Partner noch energetisch „in ihrem Feld” sind.

Ungelöste alte energetische Verbindungen erhalten und schaffen weitere karmische Verstrickungen, die das Energiefeld stören. Deshalb ist es wichtig durch die Reinigung des Schoßchakras diese alten Verbindungen und Energieschnüre endgültig zu trennen und karmisch aufzulösen.

Das Womb Chakra ist das wichtigste feinstoffliche Zentrum des Menschen. Es ist das „Zuhause unserer Seele“ ,der Ursprung unseres Seins. So beschreibt das Wissen um die Prinzipien des Schoß-Chakras, das einem  7.000 Jahre alten Palmblattbuch entstammt, dieses Energiezentrum.

Ich wurde in Indien in die Anwendung dieser wunderbaren und einzigartigen Heilmethode  initiert.

Die Schoß-Chakra Reinigung besteht aus 6-9 Einzelsitzungen – auch als Fernheilung. Ich empfehle zwei bis drei Sitzungen im Monat. Innerhalb eines Jahres sollte der Behandlungszyklus jedoch abgeschlossen sein.

Der Schoß ist der schönste Tempel auf der Welt, der heiligste Ort in eurem Körper, der Ort der höchsten Energie, der Punkt der höchsten Klarheit.

Es geht darum, den Schoß wieder zu diesem heiligen Ort zu machen.

Sri Kaleshwar

Kollektive Verletzung des Schoßraumes

Das weibliche Kollektiv trägt tiefe der Verletzung im Schoßraum. Beispielsweise erfanden verschiedene Kulturen die Genitalverstümmelung und verkauften sie den Frauen als weibliches Initiationsritual. Weltweit leben mehr als 140 Millionen Mädchen und Frauen, die an ihren Genitalien verstümmelt wurden. Immer noch werden es täglich 8.000 Mädchen mehr …

Weibliche Sexualität wurde in der Vergangenheit auf die Ehe begrenzt und als Besitz des Mannes angesehen. Im Mittelalter wurden gar Keuschheitsgürtel angefertigt, Frauen darin eingeschnürt und ihr Schoßraum buchstäblich abgeschlossen. Die weisen Frauen jener Zeit wurden reihenweise sexuell misshandelt, vergewaltigt, verbrannt oder erhängt. Bis vor wenigen Jahren noch war Vergewaltigung in der deutschen Ehe gesetzlich erlaubt. Und in vielen Ländern ist dies immer noch der Fall. In den arabischen Ländern müssen sich Frauen hinter einem Schleier verstecken. Wird dort eine Frau verdächtigt, außerehelich ihre Sexualität gelebt zu haben, droht ihr der Tod durch Steinigung.

In Kriegen werden Massenvergewaltigungen als Mittel eingesetzt, um ein Volk zu schwächen. Vergewaltigte Frauen werden in vielen Ländern auch noch angeklagt, während die Vergewaltiger in Schutz genommen werden. Statistiken zufolge erfährt jede vierte Frau heute Gewalt oder Missbrauch in ihrem Leben.

Auswirkungen der kollektiven Verletzung

Das, was im Laufe der Geschichte geschah, und das, was noch immer an Gewalt an Frauen und weiblicher Sexualität geschieht, sitzt in den Zellen und im Zellgedächtnis jeder einzelnen Frau. Wir sind ein Körper. Alle Frauen sind Teil eines kollektiven weiblichen Körpers. Wenn wir uns das vor Augen halten, ist es nicht verwunderlich, dass Frauen ihren Schoß verschlossen, sich von ihm getrennt haben – um all diesen Schmerz nicht zu spüren. Der Schoß ist der Ort, der im weiblichen Kollektiv am stärksten verletzt wurde und immer noch wird.

Die Auswirkung der kollektiven Verletzung zeigt sich in Form verschiedener Unterleibsbeschwerden, unter denen viele Frauen leiden: Vaginalinfektionen wie Pilze, Clamydien, Trichomonaden etc. sind recht häufig verbreitet. Gebärmutterhalskrebs ist nach Brustkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung von Frauen. In vielen Gebärmüttern wuchern Myome und die Gebärmutterentfernung zählt in der westlichen Welt zu den am häufigsten durchgeführten Operationen – obwohl sie zu 90 Prozent vermeidbar wäre. Viele Frauen leiden unter starken Menstruationsbeschwerden und dem sogenannten PMS (prämenstruellen Syndrom). All das ist ein Ausdruck davon, dass der Schatten des weiblichen Kollektivs noch unerlöst ist.

Es zeigt, wie viel alter Ballast sich über die Jahrhunderte und Jahrtausende angesammelt hat und von Mutter zu Tochter unbewusst weitergegeben wurde. Es zeigt, dass Frauen im eigenen Schoß nicht zu Hause sind und das weibliche kreative Potenzial nicht frei in die Welt fließen kann.

Der Schlaf des Schoßes

Auf subtiler Ebene macht sich ein verletzter Schoß folgendermaßen im Erleben der Frau bemerkbar: diffuses Selbstwertgefühl, Identifikation mit dem Opfer-Sein, Gefühl des Getrenntseins, wenig Kenntnis der eigenen (sexuellen) Wünsche und Sehnsüchte, Unfähigkeit, klare Grenzen zu setzen, in der Sexualität fehlt es an spiritueller Tiefe.

Für viele Frauen ist das ihre Lebenswirklichkeit. Die Schöße der meisten Frauen schlafen. Und es ist uns nicht einmal bewusst, weil wir es nicht anders kennen. Erst wenn ein Erwachen stattfindet, merken wir, dass wir zuvor geschlafen haben. Ich glaube, dass dieser „Schlaf“ die Nebel unserer patriarchalen Vergangenheit sind, in der das Weibliche und insbesondere die weibliche Sexualität unterdrückt und der Schoßraum massiv verletzt wurde.

Wenn der Schoß einer Frau erwacht …

So wie der Mythos von Avalon erzählt, dass die Insel Avalon als Ort der eingeweihten Priesterinnen hinter den Nebeln versank, so ist auch der erwachte Schoßraum in uns in den Nebeln einer patriarchalen Vergangenheit versunken. Der innere Tempel, der Raum des Mysteriums, verschloss sich uns mit jeder Gewalt, die der weibliche Schoßraum in unserer kollektiven Geschichte erfuhr.

Doch jetzt ist die Zeit, in der sich die Nebel wieder lichten und Heilung stattfindet. In der Frauen den Schatten der Vergangenheit durchleuchten und in ihrem Schoß wieder erwachen können. Eine Frau, die in ihrem Schoß erwacht, erstrahlt in ihrer Weiblichkeit. Sie fühlt sich tief verbunden mit Mutter Erde, dem Leben, der Quelle allen Seins. Weibliches Wissen wird fühlbar. Ihr Selbstwert beginnt von innen her zu leuchten. Weibliche Würde breitet sich in ihr aus. Die Sexualität gewinnt an spiritueller Tiefe. Das Lachen erwacht. Sie wird zu einem wärmenden Pol in der Welt, zu einer Quelle der Liebe.

Der Schoß der Frau ist das Zentrum weiblicher Kraft, Weisheit und Kreativität. Er ist der heilige Ort, an dem das Weibliche und Männliche sich vereinen und in dem Schöpfung stattfindet. Der Schoß ist ein Tor zu anderen Raum-Zeit-Dimensionen, ein Traum-Raum, in dem sich Leben neu träumt. Alles menschliche Leben wird aus dem Schoß geboren.

Der Schoß ist der Ort, an dem Frauen mit der Erde und dem ganzen Kosmos verbunden sind. Alles Frauenwissen, das Erbe der Ahninnen, ist im Schoß gespeichert. Im Schoß liegt der Quell der Fülle, aus ihm entspringt ein Strom von Lust, Sich-Verschenken, Sich-Verströmen, das tiefe weibliche Lachen!

Der Schoß ist der Ort an dem wir uns mit unserer leiblichen Mutter verbinden Mit der Verbindung zur physischen Mutter verbinden wir uns mit der göttlichen Mutter während der Schoßheilung.

Man kann  eine Vase aufstellen, darunter eine Karte mit dem Namen der physischen Mutter legen und immer frische Blumen hinein stellen. Damit drücken wir die Wertschätzung zur physischen und zur göttlichen Mutter aus.

X